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Auf nimmer Wiedersehen, Februar [Monatsrückblick]

februar

Da hat irgendjemand da oben wohl gehört, dass mein Jahr gut angefangen hat und dachte sich: So nicht, meine Liebe. Mit einem erleichterten Seufzer lasse ich den Monat jetzt hinter mir, obwohl die Nachwirkungen mir wohl noch nachfolgen werden. Dabei war nicht alles schlecht am Februar – endlich wurde es morgens wieder hell, wenn ich an der Schule ankam, wir haben im Unterricht viele schöne bunte Bilder gemalt und uns unsere Buchstaben aus Salzteig ausgestochen und bemalt. Auch konnten wir wieder in den Wald und Sonne genießen – Klassenhockerzeit ade. Nachdem ich es auch irgendwie geschafft habe, meinen krankenhausgeschädigten Bauch wieder zu beruhigen (obwohl der Gedanke, Ere zu essen, irgendwie gruselig ist), konnte ich sogar das erste Eis aus der Eisdiele genießen. Trotz der vielen anstrengenden Arbeit und der dauerhaften Müdigkeit, die mich diesen Monat begleitete, endete er dann ganz fröhlich mit unserem Klassenfasching unter dem Thema Märchen.

In der Hoffnung, dass der März mich wacher macht und es wieder aufwärts geht, schaue ich einfach mal hoffnungsvoll und mit gedrückten Daumen nach vorne.

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Alles neu im Januar [Monatsrückblick]

Januar Collage

Letztes Jahr ließ ich den Januar mit einem erleichterten Gefühl hinter mir. Was für ein schrecklicher Monat. Dieses Jahr erlebte ich den Monat völlig anders, auch wenn es mich in der Mitte doch etwas aus der Bahn warf. Aus diversen noch geheimen Gründen fange ich an, unser Haus ordentlich auszumisten und begann bei meinen Büchern. Stapelweise wurde da an rebuy, momox und Amazon versandt und im Arbeitszimmer steht immer noch eine Kiste voll, deren Bücher bei booklooker auf Besitzer warten. Ansonsten begann unser Jahr sehr entspannt – solange, bis ich mit Bauchschmerzen für zwei Tage im Krankenhaus landete. Auch wenn ich ganz wunderbar nette Schwestern hatte, war ich doch froh, als die Oberärztin mich wieder nach Hause ließ, auch wenn ich den Rest der Woche das Haus nicht verlassen durfte. Immerhin habe ich so eine ganze Menge gelesen.

Ansonsten durfte ich mich dann doch über den ersten richtigen Schnee freuen (auch wenn es leider noch nicht zum Schlittenfahren reicht), die ersten vagen Pläne für die Hochzeit machen (Location suchen, grobe Gästeliste machen, Zeitschriften wälzen und Kleider bewundern). Außer Hochzeitszeitschriften wälze ich momentan noch viele andere – mittlerweile gibt es wieder so viele Magazine, die interessant sind und sich nicht nur mit Schminke und Kleidung beschäftigen. Das eine oder andere werde ich wohl hier einmal vorstellen.

Der Februar wird ein wenig stressig, aber bestimmt auch lustig (zum ersten Mal freue ich mich wieder auf Fasching).