Martinimarkt [Traditionen]

Jede Schule besitzt sie – diese Feste, die die ganze Gemeinschaft noch einmal enger zusammenschweißen, weil Schulpersonal, Eltern und Schüler gleichermaßen Kraft und Liebe in die Vorbereitung und Durchführung stecken. Eines dieser Feste ist der Martinimarkt. Schon Wochen vorher basteln alle schöne Produkte für den Basar und jede Klasse überlegt sich, was sie den Besuchern zeigen möchte. Da gibt es dann gebrannte Mandeln, selbstgemachtes Marzipan, die größeren Schüler gestalten sogar ihre eigenen Cafes und Minirestaurants, in denen sie die Festbesucher bewirten. Am Basar können dann mit vollem Bauch die ersten Weihnachtsgeschenke besorgt werden – gefilzte und genähte Püppchen, Waldorfpuppen, Dekoration und selbstgestrickte Mützchen. Für die Kinder gibt es sogar einen eigenen Kinderbasar, der so präpariert ist, dass ihn auch nur Kinder betreten können. Die erste Klasse ist traditionell an meiner Schule für das Lichtchenschwimmen zuständig. Hier werden im Dunkeln, nur mit Kerzenschein beleuchtet, kleine Walnussschiffchen mit Kerzenwachs durchs Wasser geschleust, unter Wurzeln und Ästen durch – dabei muss man darauf achten, dass es weder untergeht noch die Kerze erlischt, was gar nicht so einfach ist. Begleitet wird das ganze durch Leiermusik und Flüsterton ist allerhöchste Pflicht. Was aufs erste Hören langweilig klingt, ist so schön und entspannend zu beobachten und nicht einmal die Fünftklässler waren sich zu alt, um es zu probieren

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